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Informationen zur

Robert-Blum-Revue,

die am 7. Juni 2008 in der Brentanoscheune in Oestrich-Winkel im Rheingau aufgeführt wurde.

- Fotos -

 

 

„Die Versammlungen in Hallgarten, wo Gäste in einem offenen Gartensaale edelsten Wein tranken … kann man die Keimzellen der Frankfurter Nationalversammlung, des ersten deutschen Parlamentes, nennen.“

Ricarda Huch (aus: 1848. Die Revolution des 19. Jhds. in Deutschland)

 

Vor 160 Jahren, im Mai 1848, wurde in Frankfurt die kon­stitutionelle Nationalversammlung eröffnet. Damals zog auch der sog. „Hallgartener Kreis“ in den Versammlungsraum der Pauls­kirche ein. Zu diesem Kreis, der sich in Hallgarten auf dem Gut des liberalen Politikers und badischen Oppositionsführers Johann Adam v. Itzstein ab 1839 regelmäßig traf, zählten u. a. Friedrich Hecker, G.G. Gervinus, Hofmann v. Fallersleben, Dr. Martin Mohr und Karl Mathy. Und eben auch Robert Blum, der wie einige der anderen Teilnehmer, zum Kreis der „Deutschkatholiken“ – so nannten sich die Vorgänger der Freireligiösen Gemeinden – gehörte. In seinen „Sächsischen Vaterlandsblättern“ veröffentlichte er schon 1844 ein Sendschreiben des katholischen Geistlichen Johannes Ronge, der die Zurschaustellung des sog. „Heiligen Rockes“ in Trier heftig kritisierte. Dieses legendäre Sendschreiben wurde zum Impuls für einen religiösen Aufbruch: die Bildung der deutschkatholischen Gemeinden in der Mitte des vorletzten Jahrhunderts. Aus den Deutschkatholiken wurden vor ca. 100 Jahren die „Freireligiösen Gemeinden“.

 

Wir erinnern aus Anlass des 160. Jubiläums der 1848er Revolution an Robert Blum als Vorkämpfer des freien Denkens und der Demokratie. Die historischen Ereignisse und die Rolle Blums, der als Märtyrer der 1848er Revolution Berühmtheit erlang (seine Hinrichtung am 9. November vor 160 Jahren schockierte das ganze Land), sind Anlass, sein spannendes Leben im wahrsten Sinne des Wortes Revue passieren zu lassen. Dabei handelt es sich um den Versuch, ein ernstes Kapitel unserer Demokratiegeschichte in einer lockeren, teilweise heiter burlesken Form auf die Bühne zu bringen: eine Collage aus Revolutionsliedern, Volksliedern, Texten und Zitaten. Die Uraufführung fand anlässlich des 200. Geburtstages von Robert Blum 2007 in Berlin statt.

 

Die öffentliche Veranstaltung 2008 im Rheingau, organisiert und gestaltet von der Freireligiösen Gemeinde Berlin und Mainz, fand am 7. Juni 08 (- Fotos -), unweit von Hallgarten in der „Brentanoscheune“ in Oestrich-Winkel, statt. Es nahmen über 200 Mitglieder der südwestdeutschen Freireligiösen Gemeinden daran teil.

 

 

 

 

 

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