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Newsletter Nr. 35     –     3. Januar 2022

Weniger Rede, mehr Gedanken,

weniger Interessen, mehr Gemeinsinn"

 

 

diesem Neujahrswunsch des vor 100 Jahren ermordeten Walther Rathenau können sich die meisten Menschen anschließen. Für 2022 wäre es vielleicht wünschenswert, wenn wir die Pandemie mit größerer und globalerer Solidarität angehen.

 

 

 

Zur Wintersonnenwende feierten die Germanen den Tod des alten und die Geburt des neuen Jahres. Tatsächlich erinnert der Anfang eines neuen Jahres an die Geburt eines Kindes: alles ist noch offen. Die jüdische Philosophin Hannah Arendt hat die  „Natalität"  (verdeutscht: Gebürtlichkeit) in die Philosophie eingeführt. Dabei merkte sie kritisch an, dass sich die meisten Philosophen (!) vorwiegend mit der Sterblichkeit (z. B. Heideggers „Sein zum Tode") statt mit dem Geborensein als Grundbedingung menschlicher Existenz beschäftigen. Einen schönen Gedanken von Arendt zum neuen Jahr möchte ich weitergeben:

Wir sind  „nicht geboren, um zu sterben, sondern im Gegenteil, um etwas Neues anzufangen" (aus „Vita activa")

 

 

 

Eine freundliche Einladung zum Humanismus erwartet Interessierte im neuen Buch des religionskritischen Philosophen Joachim Kahl. Darauf können sich Leserinnen und Leser freuen:

Humanismus - eine Einladung

  

 

Fehlt Ihnen manchmal auch das passende Wort, um damit eine Argumentation zu veredeln? Eine überschaubare Sammlung von Zitaten und Aphorismen rund um das Spektrum „Religion" von Goethe bis Voltaire findet sich hier:  

Sprüche


Wer sich nicht gern als „religiös" bekennt, spricht lieber von „Spiritualität". Das ist ein etwas schillernder Begriff: Für die einen ist er Ausdruck eines bewussten alternativen Lebensstils (beispielsweise als Veganer), für die anderen bedeutet er Kontaktaufnahme mit einer übersinnlichen Wirklichkeit. Nicht-Gläubige scheinen der Spiritualität nicht im gleichen Maße zugänglich zu sein wie Gläubige. Was hat das mit Corona zu tun? Es gibt z. B. die Erzählung, dass Impfen das Karma beschädigt oder die Idee, dass man durch Impfen als Untertan gefügig gemacht werden soll. In einem Interview mit einem Religionswissenschaftler wird gefragt: Hat die Impfunwilligkeit einiger Menschen mit einer spirituell ausgerichteten esoterischen Bewegung zu tun?

Übrigens: Der Kommentar in der „Buchempfehlung" von Herrn Stephan Mögle-Stadel in 1/2022 (S.19) von „Wege ohne Dogma" spiegelt hoffentlich nicht die Meinung vieler Leser*innen dieser Zeitschrift.

Spiritualität und Corona


 

„Ohne Gott fehlt nichts"

 

Das ist der Titel einer älteren Folge des Funkkollegs „Religion, Macht, Politik". Zugleich eine schöne Informationsquelle für Freireligiöse:


LINK - Hessischer Rundfunk

Aus anderer Perspektive hier  ein lesenswerter Artikel aus der NZZ mit dieser Frage

 

„Was fehlt, wenn Gott fehlt?"

LINK - Neue Züricher Zeitung

 

„Mensch Gott" ist der Titel eines soeben erschienen Buches von Wolf Biermann. Versammelt sind Gedichte und Texte aus fünf Jahrzehnten. Zeugnisse eines Ungläubigen im lebenslangen Disput mit Gott und mit „Gottes Bodenpersonal" aus allen Glaubensrichtungen. Hier eine Leseprobe:

 

„Mensch Gott"

In unserer Geschichte stand Gedankenfreiheit häufiger in Flammen.

Die demonstrative Zerstörung von missliebigen Büchern durch Feuer gilt als Extremfall der Zensur. Einen interessanten Blick darauf bietet die Deutsche Nationalbibliothek:


Zensur

„Wir haben genug geliebt und wollen endlich hassen!"

Hass ist das Thema einer Stuttgarter Ausstellung. Abgebildet wird das ganze Spektrum vom Hass auf Minderheiten, Politik, Frauen, Nationen, Juden... Ein Blick in die Ausstellung:


„Hass. Was uns bewegt"

Zum Schluss ein kleine Empfehlung für Menschen mit Einschlafproblemen: Dieser Podcast liest Wikipedia-Einträge so langweilig vor, dass Sie garantiert einschlafen (unser Eintrag  „Freireligiöse Bewegung"  ist natürlich nicht dabei):

 

Einschlafen mit Wikipedia

 

 

Mit dem Wunsch „Sorge nicht" (F. Schleiermacher) aus der

 

  Kurzbesinnung

 

grüße ich zum neuen Jahr

 

Elke Gensler

 

 

Freireligiöse Gemeinde Mainz FREIRELIGIÖSE GEMEINDE MAINZ
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Gartenfeldstraße 1         55118 Mainz
Tel.  0 61 31 /  67 49 40
freireligioese-gemeinde-mainz.de
________________________________________



Newsletter Nr. 34     –     29. November 2021

 


Schau genau:

Nur die Kerze

kannst du entzünden,

nicht das Licht!

 

Mit diesen Worten von Elmar Gruber lässt es sich in die etwas unsichere Vorweihnachtszeit gehen.

 


Brand- oder Friedensstifter? Über Religion oder Nicht-Religion wird immer wieder debattiert . Es gibt zur Zeit ein Forschungsprojekt der Universität Leipzig zu dem Thema  „Ohne Gott und gegen die Kirche? Organisierte Konfessionslose in Deutschland". Im Rahmen dieser digitalen Umfrage werden die Teilnehmenden  aufgefordert,   selber über die eigene Position im Umfeld Freie Religion/ Humanismus/ Säkularismus nachzudenken. Die Methode besteht darin, eine vorgegebene Antwort anzukreuzen, bzw. sich selber in ein Spektrum einzuordnen. Bis zum 10. 12. lässt sich die Seite anklicken. Sie ist auch einfach zum Überdenken  des eigenen Standpunkts spannend und empfehlenswert. Zur Beantwortung der Fragen sollte man sich ca. 15 Minuten Zeit nehmen.

Umfrage Uni Leipzig

 

 


Erinnern Sie sich auch so gern an die Augsburger Puppenkiste, z. B. an die vielen Abenteuer vom „Urmel aus dem Eis"? Es war der Kinderbuchautor und Schriftsteller Max Kruse (nein, nicht der Fußballspieler), der dieses niedliche Tierchen aus der Familie der Saurier erfunden hat. Max Kruse (übrigens Sohn der Puppenmacherin Käthe Kruse) war überzeugter Humanist, der an die Evolution des Wissens und des Humors glaubte. Er starb 2015. Anlässlich seines 100. Geburtstages erinnert die „giordano-bruno-stiftung" in einem Video an ihn:


Max Kruse



Querdenker bieten allen möglichen Strömungen ein fragwürdiges Sammelbecken. Unzufriedene Menschen verbinden sich mit Feinden der Demokratie und basteln  sich über Verschwörungsmärchen ein bizarres Weltbild. Von der Vernunft hat man sich verabschiedet. Eine nicht repräsentative Studie fragte: Wer sind die Querdenker? Eine sehr kurze erstaunliche Antwort:


LINK: ZDF

Aus der Serien „Aufrechte Demokraten" gibt es seit dem 9. November, dem Tag an dem er 1848 standrechtlich in Wien erschossen wurde, eine 80er Sonderbriefmarke mit dem Portrait von  Robert Blum. Der Bundespräsident selber hat die Marke kenntnisreich vorgestellt. Die historischen Fakten über VorkämpferInnen der Demokratie berühren auch die Geschichte unserer Bewegung:

  

Robert-Blum-Briefmarke Vorstellung Steinmeier

   


Das Hambacher Schloss ist zur Zeit ein weithin sichtbarer Leuchtturm der Demokratie. Eine Licht- und Klanginstallation lässt den geschichtsträchtigen Bau (1832 traten hier Menschen für bürgerliche Freiheitsrechte, für die deutsche Einheit und für ein solidarisches Europa ein) tatsächlich in einem ganz  besonderen Licht erscheinen. Zu sehen ist eine Installation, die den Titel „licht.atem: demokratie“ trägt, bis zum 16. Dezember. Danach beginnt vom 17. bis 19. Dezember eine weitere Bildsequenz .  Hier ist ein Eindruck:

 

Lichtinstallation Hambacher Schloss


  

 Der Inhalt dieses Adventskalenders macht nicht dick, sondern schärft den Verstand: Im Krimi-Adventskalender sind die Seiten verschlossen und das  Auftrennen ist etwas für Menschen, die sich einmal in die Rolle eines scharfsinnigen  Ermittlers versetzen möchten.

  

Krimi-Adventskalender

Folgende heitere Weihnachtsgeschichte ist inzwischen wohl bekannt. Weil sie so schön ist, hier noch mal die Frage "Was wäre geschehen, wenn die 3 Heiligen Könige 3 Heilige Königinnen gewesen wären?" (Video)


Drei Heilige Königinnen



Das Grau des Novembers wandelt sich in das Lichtermeer des Dezembers und erlebt mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember einen Höhepunkt.

Mit einer

 

 

  Kurzbesinnung

 

 

wünsche ich Ihnen trotz aller Corona-bedingten Schwierigkeiten

eine lichtvolle Advents-und Weihnachtszeit

 

Elke Gensler

 

 

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