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Newsletter Nr. 9            22. Juli 2020

Wie sah der Teppich (bzw. der Boden unter den Füßen)  in Ihrer Kindheit aus?

Diese ungewöhnliche Frage und viele andere stellt die Filmemacherin und Professorin Doris Dörrie ( bekannte Filme sind z.B. "Männer" oder "Kirschblüten") in ihrem letzten Buch "Leben-Schreiben-Atmen". Sie fordert auf, uns an scheinbar unbedeutende Ereignisse und Situationen zu erinnern und vielleicht aufzuschreiben. Daran zeigt sich: Jedes Leben ist einzigartig und ergibt ein buntes Mosaik aus unendlich vielen kleinen und großen Ereignissen. Ein persönlicher Kosmos tut sich auf.  

In einer aktuellen Aktion sitzt die Regisseurin in einer Telefonzelle und lässt sich per Anruf Corona-Geschichten erzählen. Ihre Frage:

Was hat sich durch die Corona-Krise für Sie  geändert? Was bewegt Sie in dieser Zeit?

Mehr dazu finden Sie hier:

 

Aus einer Telefonzelle

 

Ungern mache ich von "Corona" einen Gedankensprung zum Stichwort "Patientenverfügung". Dennoch hängen beide Themen leider zusammen, und es stellen  sich Fragen wie z.B. : Sollte ich an Covid-19 leiden, wünsche ich dann eine invasive Beatmung mit Intubation oder möchte ich lieber Morphium als medikamentöse Alternative? Hinweise zur Ergänzung einer persönlichen Patientenverfügung lassen sich in der Mitgliederzeitung der "Humanisten Baden-Württemberg" nachlesen (S. 26 ff) . Hier finden sich auch interessante Artikel über "Die Welt der Verschwörung" (S.1 ff).

 

Humanistische Rundschau 02/2020

 

Internationale Bilder aus dem Lockdown  zeigt dieses Video - eindrucksvoll vielleicht auch  für Menschen, die das Wort "Corona" nicht mehr hören mögen, dafür aber die Musik der Rolling Stones:

 

Living in a ghost town

 

Vom kleinen persönlichen Kosmos war oben die Rede. Über die Beziehung zwischen dem gewaltigen Kosmos der Natur und dem "moralische Gesetz", das in jedem Menschen verortet ist,  eine Kurzbesinnung, die diesmal ein wenig länger ist (zweieinhalb Minuten):

 

   Kurzbesinnung Gensler

  

Eine gute Zeit wünscht

 

Elke Gensler

 

 

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Newsletter Nr. 8    
       2. Juli 2020


"Nichts Schöneres unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein..."

 Bei dieser Zeile eines Gedichts von Ingeborg Bachmann stockt mir mittlerweile etwas der Atem. Hieß es in früheren deutschen Sommern noch: "Hoffentlich scheint die Sonne und es regnet nicht",  hört man inzwischen 

"Hoffentlich scheint die Sonne nicht so heiß und es regnet mal wieder". Das Gedicht "An die Sonne", von der Dichterin eindrucksvoll vorgetragen, lässt sich hier nachhören:

 

An die Sonne

 

Das Motto der Zeit kann umfassend mit "Krise" beschrieben werden: Klimakrise, Wirtschaftskrise, Umweltkrise, "Black Lives Matter", Coronakrise und auch in den Kirchen kriselt es mit 500.00 Austritten. Dazu ein kritischer Kommentar aus kirchlicher Sicht:

 

Deutschland nimmt Abschied von Gott

 

Der italienische Philosoph Giorgio Agamben meint: Es ist, als hielte das religiöse Bedürfnis, das die Kirche nicht mehr zu befriedigen vermag, tastend nach einem anderen Aufenthaltsort Ausschau und fände denselben in derjenigen Religion, die längst zur wahren Religion unserer Zeit geworden ist: der Wissenschaft.

Im übrigen empfiehlt er, wir sollten uns in der Krise weniger sorgen, sondern mehr denken!

 

Symbol der Coronakrise: Die Maske. Gerade die Mainzer haben dazu einen besonderen Bezug...Die Maske im öffentlichen Raum - wen soll sie schützen: uns selbst oder die anderen? Masken bilden eine Barriere zur Außenwelt; sie trennen und separieren uns voneinander. Andererseits: Bisweilen werden die neuen Mund- und Nasenschützer mit einer Botschaft versehen oder auch als modisches Accessoire getragen.  Unbedingt: auch unter einer Maske sollte das Ansteckendste untereinander sein: ein Lächeln!

Über Symbolik und Bedeutung der Masken lässt sich recht kurzweilig auf einer dafür etwas ungewöhnlichen Website nachlesen:

 

Masken

 

Ohne jedes Krisenbewusstsein und auch ohne Maske überquert die Bärenraupe etwas leichtsinnig, aber zuversichtlich die stark befahrene Straße. Sie sieht nur das Grün auf der anderen Seite. Hier der kurze Text von Rudolf Otto Wiemer (1905-1998) -  im Hintergrund das Sonnenradmosaik unserer Feierhalle:


 Kurzansprache
                  (Bärenraupe) Kurzbesinnung Gensler

 

Dass Sie so sicher wie die Bärenraupe durch diesen Sommer kommen

wünscht

 

Elke Gensler


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Newsletter Nr. 7            17. Juni 2020

In wenigen Tagen ist  Sommersonnenwende. In diesem Jahr leider ohne unsere traditionelle Feier. Dennoch  findet die Sonnenwende statt!

 

Wie das Ereignis in der Bronzezeit mit Hilfe einer raffinierten Sonnenscheibe astronomisch erkannt wurde, beschreibt dieses kurze Video:

 

Sonnenwenden

 

Inzwischen gibt es den Vorschlag,  den Tag der Sommersonnwende am 21.Juni zum „Tag der Evolution“ zu erweitern. Schließlich ist die Sonne der Motor, die alle Evolution in Gang gesetzt hat und in Gang hält. Im übrigen wird der 21.Juni schon  als „Welthumanistentag“ begangen – wenn auch von der Öffentlichkeit eher unbemerkt.

 

Ein „Tag der Evolution“ am Tag der Sommersonnwende – vielleicht keine schlechte Idee, damit auch das Nicht-christliche Drittel der Bevölkerung einen fairen Anteil an der offiziellen Festkultur erhält. Vielleicht auch ein Termin, den aufgeklärte Christen gut mitfeiern können, nämlich solche – davon soll es im übrigen viele geben  - denen der Glaube an einen räumlichen Himmel längst abhanden gekommen ist und die auch sonst keine Probleme mit der Evolution haben.

 

Vor kurzem wurde in Düsseldorf ein  400m langer "Evolutionsweg" eröffnet. Hier lässt sich anhand von 20 Tafeln die Evolution sinnlich nachvollziehen: von der Entstehung der Sonnensysteme vor 4,6 Millionen Jahren, über die ersten Spuren des Lebens bis zum Landgang der Fische/Wirbeltiere. Zum Weg gehört eine eigene Internetseite, auf der sich Informationen aus der Biologie finden:

 

Evolutionsweg

 

Uns Freireligiösen ist die Sonnenwende Sinnbild für den Pulsschlag der Natur. Besinnen wir uns darauf, dass es in all der Bewegung Momente des Innehaltens, der Ruhe gibt: Dass wir uns aufgehoben wissen in dem großen Ganzen. Dass wir eingebunden sind in eine Ordnung, in der die großen Gesetze wirken, die von Menschenhand (hoffentlich)  nicht zerstört werden können.




 Kurzansprache
                    Sonnenwende Kurzbesinnung Gensler

 

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit

 

ELke Gensler

 


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Newsletter Nr. 6            29. Mai 2020

Phantastische Geschichten haben ja einen eigenen Reiz. Mit Erschrecken vernehme ich jedoch seit einigen Wochen:

Das Corona-Virus ist eine Erfindung von US-Firmengründer Bill Gates und seiner Frau – die lenken mit ihrem Geld einfach alles und wollen uns impfen, damit sie uns besser überwachen und abhängig machen können. Und das Schlimmste ist, alle hängen mit drin:  die Bundeskanzlerin, die Bundesliga, die Polizei, und meine Nachbarn gucken auch schon so komisch...

In Krisenzeiten, in denen uns die Kontrolle zu entgleiten scheint und wir uns oft als machtlos und ohnmächtig erleben, versuchen viele Menschen ihre Souveränität wieder zu erlangen und eine klare Linie zu finden. Sie suchen nach Etwas, das erklärt, was gerade los ist und woran man sich halten kann.

Aus in diesem Zusammenhang ungewöhnlicher Quelle - der Kirche! - lese ich dazu aufklärende Worte. Erstaunlich, da es in der Vergangenheit eher die Kirche selber  war, die merkwürdige Theorien über finstere Mächte  produzierte:

 

Verschwörungsgeschichten (https://www.br.de/nachrichten/kultur/alte-feindbilder-verschwoerungsmythen-in-corona-zeiten,RzVzK2q)

 

Da lobe ich mir doch ein Fest wie Pfingsten! Sie haben richtig gelesen: Pfingsten könnte - säkular/freireligiös  gedeutet - ein Fest des reflektierenden Geistes sein. Ein Fest der Vernunft also.

Dazu meine kurze Besinnung - rechtzeitig zu den Feiertagen:

 

 Kurzansprache
                    Pfingsten Pfingsten

 

 

Mit pfingstlichen Grüßen

 

Ihre

Elke Gensler



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Newsletter Nr. 5            20. Mai 2020

Morgen ist ein Feiertag. Dieses seltsame Wort „Himmelfahrt“ ist eine Metapher für den Mythos, also die Erzählung, die schon zu Ostern deutlich wurde: Dieser Jesus von Nazareth ist nicht im Nichts verschwunden. Er ist – bildlich gesprochen – nun an dem Ort, den man üblicherweise für den Ort des Göttlichen hält, im „Himmel“. Mag sein, dass in  Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie vieles vorher Selbstverständliche ins Wanken gerät. So auch der traditionelle Glaube vieler Christen und ihrer offiziellen theologischen Lehrmeister. Das ist vielleicht nur ein frommer Wunsch. Der "Mainzer (Finther)Bub" Kardinal Müller lehrt leider das Gegenteil.

 

Einige irritierte Geister setzen abstruse Thesen über das Coronavirus in die Welt – und stecken damit andere Bürger und auch Politiker an. Wie kann das sein? Aberglaube, das haben schon die ersten Freireligiösen erkannt, verdirbt das menschliche Selbstbewusstsein und zerstört die vernünftige Kommunikation unter den Menschen, auch angesichts von Krisen.

 

Über Vertrauen und Zweifel hier eine Kurzbesinnung von mir. Es geht weder um die Abschaffung des Zweifels noch um  den naiven Glauben an alles, was man uns erzählt. Eher geht es um die Frage: Wer spricht? Und was sind seine Interessen dabei?


 Kurzansprache
                    „Vertrauen" Kurzbesinnung Gensler

 


Die Coronakrise wird ja gern als der größte dramatische Einschnitt nach dem 2.Weltkrieg gesehen. Wie damit im Alltag umgehen? Zwei humanistische Seelsorgerinnen bieten Gedanken und Experimente an, um einen bewussten Blick auf diese Zeit zu werfen. Nachzulesen unter:

 

Brief 1 Gefühle als Wegweiser

https://humanistisch.de/sites/humanistisch.de/files/humanistische-akademie-deutschland/docs/2020/05/brief_1_gefuehle_als_wegweiser.pdf

 

und

 

Brief 2 Spiel-Räume

https://humanistisch.de/sites/humanistisch.de/files/humanistische-akademie-deutschland/docs/2020/05/brief_2_spiel-raeume.pdf

 

Jetzt wollte ich mich eigentlich mit dem z.Zt. üblichen und auch wirklich so gemeinten  "Bleiben Sie gesund" verabschieden, wurde aber ermahnt:

 

Was ist mit jenen, die krank sind? Sind das Versager? Leute, die es nicht geschafft haben, die sich nicht auf der richtigen Seite halten konnten? Die Heroisierung und Glorifizierung von Gesundheit führt auf gefährliches Terrain. Niemandem, der seine Grüße mit dem "Bleiben Sie gesund!" glaubt anreichern zu müssen soll hier unterstellt werden, dass er dies nicht in netter Absicht tut. Doch das normierte Nachplappern im Corona-Sprech hat einen schalen Beigeschmack. Gut gemeint, aber ein bisschen billig.

 

Also verbleibe ich mit einem herzlichen Gruß bis zum nächsten Mal


Ihre  Elke Gensler


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Newsletter Nr. 4            4. Mai 2020

Ich grüße Sie aus einem Stück Normalität (heute gehe ich zum Friseur!) Aber:  Zu welcher Normalität wollen wir eigentlich zurück? Diese Frage stellt sich  mir im Moment. Eines scheint relativ sicher, dass es eine Normalität wie wir sie einst kannten, wohl so nicht mehr geben wird. Jetzt gibt es eine Zeit vor und nach Corona. Das wird unser Denken und Handeln voraussichtlich unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser Krise bestimmen.

 

Auch unsere freireligiösen Veranstaltungen werden "anders normal" sein. Möglicherweise werden wir uns alle mit Mundschutz wieder sehen - und trotzdem erkennen. Der Sänger Frauenlob am Mainzer Rheinufer ist vom Vermummungsgebot nicht ausgenommen:

 

   Frauenlob-Denkmal in Corona-Zeiten

 

Corona und Tod - beides hängt zum Glück nicht zwangsläufig zusammen. Dennoch ein Anlass, mal wieder über das Thema Tod nachzudenken. Vielleicht fällt uns das  im Mai leichter als im Trauermonat November. Denn: Charlie Brown: „Eines Tages werden wir alle sterben.“ Snoopy: Ja, das stimmt. Aber an allen anderen Tagen nicht.“

"Tot ohne Gott": einen Online-Vortrag des Philosophen Franz Josef Wetz am 5. Mai können Sie live verfolgen unter:

https://www.giordano-bruno-stiftung.de/meldung/tot-ohne-gott

Mittlerweile ist es schon viele Wochen her, dass Sie unsere schöne Mainzer Feierhalle betreten konnten. Diesmal  finden Sie unter diesem link eine Impression für eine Mini-Meditation:

 Kurz-Meditation Meditation

Passen Sie weiterhin auf sich auf

Ihre

Elke  Gensler


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Newsletter Nr. 3            23. April 2020

Jeder und jede nimmt diese Zeiten anders wahr, je nach Alter, Beruf, Arbeit, sozialer und finanzieller Position. Gibt es eine gemeinsame Einschätzung schon jetzt? Vielleicht etwa so: diese Pandemie kommt auch dann nicht an ein Ende, wenn sie vorbei ist. Welche "Normalität" wird es dann geben? Zu ahnen ist, dass wir z.Zt. einen Bruch in der Geschichte erleben.

 

Die Medizingeschichte weiß, dass es die großen Seuche wie Pocken, Cholera, Pest, Influenza etc. mit Millionen Toten weltweit immer schon gab. Ich möchte auf einen Vortrag hinweisen, der die Geschichte der Pandemien spannend erzählt:

 

https://www.swr.de/swr2/wissen/swr2-wissen-aula-2020-03-08-100.html

 

Vorerst finden in unserer Gemeinde keine Veranstaltungen statt. Einen winzigen Ersatz bietet eine weitere Mini-Feierstunde von mir


 Kurtsansprache
                    Pfarrerin Elke Gensler Kurzansprache

 

Ein Mut machendes typisches Mainzer Transparent habe ich am Hauptbahnhof gesehen:

 

clip_image002

 

Bleiben Sie so optimistisch wie möglich,

das wünscht

 

Elke Gensler


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Newsletter Nr. 2            2. April 2020

Hallo zusammen,

 

das Gemeindeleben ruht im Moment.

Wie lange, ist ungewiss.

 

Sie selber haben wohl inzwischen Strategien entwickelt und wissen, was Ihnen in dieser kontaktarmen Zeit gut tut. Bis wir die gewohnte Nähe wieder leben können, muss die Balance zwischen Nähe und Distanz neu ausgelotet werden.

 

Um den Kontakt zur Gemeinde nicht zu verlieren, haben meine Kolleg*innen andere Wege gefunden, die ich Ihnen gern empfehle.

 

Die Landessprecherin der Humanisten Hessen Christiane Friedrich können Sie in einem Kurzinterview von HR 1 hören:

 

https://www.humanisten-hessen.de/2020/03/30/zum-nachhoeren-der-radiobeitrag-auf-hr1/

 

Anspruchsvolle Podcasts aus der Frei-religiösen Gemeinde Offenbach lassen sich über diesen link abrufen:

 

https://www.freireligioese-offenbach.de/podcast/

 

Eine Mini-Feierstunde aus dem Gemeindebüro Mainz von mir sehen Sie hier:


 Kurzansprache
                    Pfarrerin Elke Gensler Kurzansprache


Schließlich reiche ich gern einen aktuellen  Brief des BFGD-Präsidenten Siegward Dittmann als Anlage weiter.

 

Ich wünsche Ihnen ein gesundes Osterfest mit einer Empfehlung aus Holland:

                                   "Kauft Blumen, kein Toilettenpapier!"

 

Herzliche Grüße

Elke Gensler


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Newsletter Nr. 1            25. März 2020

Hallo zusammen,

 

ein herzlicher Gruß in diesen irritierenden Zeiten. Der dringende Wunsch: Bleiben wir gesund!

 

Ein einfacher Satz des Pulitzerpreisträgers Robert Frost (1874-1963) gibt Zuversicht:

"Ich kann das, was ich über das Leben gelernt habe, in drei Wörtern zusammenfassen: Es geht weiter"

 

Die Ausgangsbeschränkung bedeutet für einige von uns: wir  haben jetzt Zeit uns mit Ideen zu beschäftigen, die in unserem "normalen" Alltag eher keine Rolle spielen.

Unsere Veranstaltungen haben wir bis auf Weiteres abgesagt ( anders als im April-Heft "WoD" zu lesen sein wird.  Beim Abgabetermin für die Druckerei war die aktuelle Entwicklung noch nicht vorhersehbar). Unser Film/Gesprächskreis "Hoffnung Mensch" im April ist leider auch davon betroffen. Es gibt jedoch die Möglichkeit, diesen Film der "giordano bruno stiftung" online anzuschauen. Er ist es, finde ich, wert:

 

https://www.youtube.com/watch?v=C0On8bNBRMg

 

Wer sich per Podcast mit  spannenden Gesprächen über Wissenschaft und Philosophie beschäftigen mag, bekommt interessante Impulse vom "Institut für populärwisssenschaftliches Denken":


https://podcast.kortizes.de/

 

Wer Lust hat, in unsere freireligiöse Vergangenheit abzutauchen, kann sich eine verfilmte Version des Ronge-Briefs anschauen, im letzten Jahr anlässlich des Jubiläums von meinem Offenbacher Kollegen Pascal Schilling inszeniert und aufgeführt:

https://youtu.be/P_-Wh3vnafc


Zur Zeit sind wir im Ausnahmezustand.


Aber wir alle haben es in der Hand, die Krise am Ende zu einem Akt der Menschlichkeit zu machen.

 

Die Sonne macht Mut!

Achten Sie aufeinander,

 

das wünscht und sagt "bis bald!"

 

Elke Gensler


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